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Curriculum vitae Jens Hackmann
Geboren am Freitag, 23.03.1979 in Bad Mergentheim als einziges Kind von Andrea Hackmann, geb. Schulz und Norbert Hackmann.
Bildungsweg: Kindergarten, Grundschule, danach Besuch des Deutschordengymnasium Bad Mergentheim von 1990 bis 1998.
Im Anschluss zehnmonatiger Wehrdienst: Grundausbildung in Walldürn, Wehrdienst in Tauberbischofsheim.
Von 1999 bis 2001 Ausbildung zum Bauzeichner Hochbau beim Architekturbüro Waldhäusl in Bad Mergentheim.
Ein Jahr Ausfall wegen eines schweren Unfalles.
Danach Studium der Chemie und Physik von Oktober 2002 bis Mai 2005.
September 2005 bis Februar 2007: Ausbildung bei der Stadtverwaltung Bad Mergentheim zum Verwaltungsfachangestellten.
Aktuell: seit Februar 2008 Anstellung bei der Stadt Bad Mergentheim im Amt für öffentliche Ordnung, Bereich Straßenverkehr.
Mein Aufgabenbereich dort: Erteilen von verkehrsrechtlichen Anordnungen, Sondernutzungserlaubnissen, Ausnahmegenehmigungen; Abnahme von Ortskenntnisprüfungen; Betreuung der Geschwindigkeitsüberwachung; Vertretung der Stadtverwaltung am Amtsgericht u. v. m.

Hobbies (Kurzfassung)
Meine Hobbies sind breit gefächert. Den Großteil meiner Freizeit nimmt die Fotografie ein. Ich bin nebenberuflich für die hiesige Presse tätig, vor allem in den Bereichen Sport und Veranstaltungen. Darüber hinaus biete ich seit dem Jahr 2007 Fotodienstleistungen an. Zu meinen Arbeiten gehören Fotoaufträge in (fast) allen Bereichen wie zum Beispiel Hochzeits- oder Portraitfotografie, aber auch komplexere Dinge wie Bilder für Ausstellungen oder Werbeplakate. Neben der allgemeinen Fotografie befasse ich mich mit der Astronomie und der damit verbundenen Fotografie, wie hier unschwer zu erkennen sein dürfte :-).

Wenn ich die Kamera mal nicht in der Hand habe, unternehme ich auch gerne was mit Freunden. Den Besuch der Sternwarte kann man im Sommer auch mit einem netten Grillabend verknüpfen. Wenn was Vernünftiges über die Leinwand flimmert, sitze ich auch gerne mal im Kino, natürlich nicht allein. Und für Zwischendurch gibts die kurzfristigen Treffen in Kneipen etc. Ein geselliger DVD- oder Videospielabend kommt aber auch häufiger mal vor. In Discos hingegen bekommt man mich überhaupt nicht rein...

Favoriten
Musik: Alles von Abba bis Zappa, AUSSER: HipHop, Volksmusik und Schlager, Hardcoretechno.
Film: Ich mag SciFi-Filme à la Alien, Star Wars, Men in Black, Resident Evil, aber auch die Sparte Tarantino (Kill Bill, Pulp Fiction, Desperado) sehe ich gern. Ich muss aber dazu sagen, dass mich das aktuelle TV-Angebot nicht die Bohne interessiert und ich nicht einmal einen Fernseher im Zimmer stehen habe.

Das bin ich am 20-Zoll-Teleskop der Weikersheimer Sternwarte



Hobbies

Hier möchte ich im Detail mal auflisten, was ich in meiner Freizeit so treibe. Ich interessiere mich im wesentlichen für die Fotografie und Astronomie bzw. daraus resultierend die Astrofotografie. Aber das, was ein normaler Mensch in seiner Freizeit mit Freunden unternimmt, trifft natürlich auch auf mich zu :-)
Zunächst möchte ich aber ein paar Worte verlieren, wie ich zur Fotografie kam...:


Die ersten Schritte...
Den ersten Fotoapperat hielt ich als etwa 11-Jähriger in Händen. Das war so ein Instamatic-Teil mit Null Funktionen wie Zoom, Belichtungseintellung oder so etwas. Ein Wunder, dass das Ding überaupt einen Auslöser hatte... Mit dieser Kamera entstanden aber die einen oder anderen netten Urlaubsbilder. Als Hobbyfotografen konnte man mich damals aber noch lange nicht bezeichnen. Erst als ich Jahre später auf dem Speicher meiner Grosseltern eine alte Revue 400 SE Kleinbildkamera mit ein paar mehr Funktionen als nur dem Auslöser fand, wollte ich mich intensiver mit dem Thema "Lichtschreiben" auseinandersetzen. Mit dieser Kamera unternahm ich meine ersten bescheidenen Fotogehversuche, sowohl in der Alltags- wie auch in der Astrofotografie. 1996 zur Klassenfahrt nach Ungarn nahm ich eine ausgeliehene KB-Pocketcam mit. Die Ergebnisse damit waren schon erheblich besser.


Das erste Teleskop
Mein Interesse für die Fotografie und Astronomie entwickelte sich parallel nebenher. Im Jahre 1991, etwa zu meinem 12. Lebensjahr fing ich an, mich für alles, was sich am Himmel über uns so abspielt zu interessieren. Es begann mit einem 90-DM-Teleskop von Tschibo als Weihnachtsgeschenk, mit dem ich den Mond und Jupiter anguggte. Nach einigen anfangs interessanten Beobachtungen landete dieses jedoch schnell in der Versenkung. Mit dem Teleskop begann auch mein Interesse an der Astronomie einzustauben. Erst als ich 17 Jahre alt war, gab es einen erneuten Auslöser: Komet Hyakutake stand im Frühjahr 1996 am Himmel, den man mit bloßem Auge beobachten konnte. Auch das Interesse an der Theorie war dadurch geweckt. Bücher, Bilder und Ähnliches verschlang ich zum Thema Astronomie. Im Jahre 1996 legte ich mir auf Empfehlung meines Physiklehrers Albert Hammer ein Siberia 4-Zoll-Newtonteleskop zu. An diesem habe ich noch heute Freude, auch wenn es momentan lediglich in meinem Schaufenster als Dekoration steht.


Noch ein Komet und der Zugang zur Sternwarte
Im Jahre 1997 klopfte schon der nächste Komet an die Himmelstür: Komet Hale-Bopp, einer der hellsten Kometen des 20. Jahrhunderts zog mich nun vollständig in seinen Bann und bestärkte auch wieder das Interesse für die Himmelskunde. Hale-Bopp wollte ich auch fotografisch festhalten. Derselbe Herr Hammer - damals war er noch Vorsitzender der Astronomischen Vereingung Weikersheim e. V. - der mir auch das Siberia-Teleskop empfahl, fragte mich, ob ich nicht Mitglied bei den Weikersheimer Astronomen werden möchte. Dies wurde ich dann auch und nach kurzer Zeit fragte er mich, ob ich gerne einen Schlüssel für die vereinseigene Volkssternwarte hätte. Dem stimmte ich selbstverständlich zu und so hatte ich ab Frühjahr 1998 Zugang zu der Weikersheimer Sternwarte.

1998 ist also das Jahr, in dem ich Zugang zur einzigen Sternwarte in etwa 50 km Umgebung erhielt. Diese besitzt zudem noch eines der grössten frei zugänglichen Teleskope Süddeutschlands... Mit dem 30-cm-Teleskop der Sternwarte eröffneten sich damals natürlich weite Toren der Beobachtung. Dazu waren die Vereinskollegen ein sehr geselliges Völkchen. Man traf sich oft, tauschte sich aus und es stand nicht nur die Beobachtung des Himmels im Vordergrund. Man konnte auch als Neuling in diesem Verein sehr schnell Freunde gewinnen.
Heute, fast fünfzehn Jahre nach Beitritt in die Astronomische Vereinigung Weikersheim e. V. kann ich auf eine sehr schöne Zeit zurück blicken.

Den Kometen Hale-Bopp fotografierte ich übrigens auch mit der Revue Kleinbild Kamera. Doch bald kaufte ich meinem Vereinskollegen Norbert Kemmer eine analoge Spiegelreflexkamera, eine Minolta SRT-101, für 300 DM ab. In erster Linie wollte ich damit Astrofotografie betreiben, doch natürlich entstand dabei auch das eine oder andere "normale" Foto. Von weiteren Astro-Erfolgen in der Sternwarte angespornt, wurde ich immer neugieriger. Zusammen mit den neuen Möglichkeiten des Zugangs zur Sternwarte, erweiterte sich mein Horizont. In der Sternwarte entstanden für die damalige Zeit recht ansehliche Fotos. Doch auch bei Tageslicht konnte ich interessante Motive auf Film bannen. Die Minolta SRT-101 nutzte ich eine Zeit lang sehr rege. Das Interesse an der Fotografie flaute jedoch langsam wieder ab, von weiteren Unternehmungen in der Astrofotografie abgesehen.


Einstieg in die digitale Welt...
Im Jahre 2003 sollte sich das ändern, als in diesem Jahr die Firma Canon ein nettes Spielzeug auf den Markt warf: die EOS 300D, eine digitale Spiegelreflexkamera zu erschwinglichen Preisen! 6,3 Megapixel, vier Bilder in Folge mit einer Bildrate von 2,5 Bildern pro Sekunde... Dieses Teil kaufte ich mir natürlich, nachdem die Minolta in der e-Bucht für sage und schreibe 30 Euro verschleudert wurde. Die Möglichkeit, eben gemachte Bilder sofort betrachten, bearbeiten und ausdrucken zu können, eröffnete einige neue Welten... Dies wandte ich natürlich auch auf die Astrofotografie an, siehe bei den Astrobildern.
Ich stieß jedoch sehr schnell an die Grenzen der EOS 300D. War diese Kamera für den Einstieg in die Welt der digitalen Spiegelreflexfotografie zwar sehr gut, für Fortgeschrittene jedoch war sie nicht besonders gut geeignet. So veräußerte ich die 300D und als Ersatz kam die EOS 20D ins Haus, das größere Modell aus der semiprofessionellen Serie. Mit 8,2 Megapixeln und 5 Bildern pro Sekunde konnte ich mit dieser Kamera noch ein Stück weit tiefer in die Materie eintauchen.


Heute...
Aber was soll ich sagen? Ich bin Technikliebhaber. So kam es, dass der EOS 20D die EOS 30D folgte, und der EOS 30D die EOS 40D. Das Vorgängermodell landete jeweils bei einem glücklichen Käufer in der e-Bucht. Die EOS 40D nutzte ich bis Dezember 2008, behielt sie aber noch. Der Grund für das Weglegen war die Aufrüstung auf ein Vollformatmodell der EOS-Reihe, nämlich der Erwerb der im Dezember 2009 neu erschienenen EOS 5D Mark II. Diese nutze ich aktuell. Aktuell nutze ich seit April 2010 noch die EOS 1D Mark IV. Eine kurze Übersicht, wann mich welche Kamera wie lange begleitet hat, gibt es hier:

Canon EOS 300D: Juni 2004 bis Juni 2005
Canon EOS 20D: Juni 2005 bis Oktober 2008
Canon EOS 30D: Oktober 2006 bis November 2007
Canon EOS 40D: November 2007 bis November 2009
Canon EOS 5D Mark II: Dezember 2008 bis März 2012
Canon EOS 5D Mark III: April 2012 bis ?
Canon EOS 1D Mark IV: April 2010 bis ?


Was mache ich mit all der Technik?
Zugegeben... das Zeug ist nicht billig. Aber mir macht die Fotografie eben sehr viel Spaß. Und da ich nicht rauche, keine Drogen nehme und ich mein Geld auch nicht für tschechische Nutten ausgebe, investiere ich dies in solche Technikstücke. Zudem bleibt das Ganze ja auch nicht ganz unrentabel: als Nebentätigkeit zu meinem Hauptberuf Verwaltungsfachangestellter übe ich die Fotografie als Nebenerwerb aus. Veröffentlichungen in Zeitschriften, Fachzeitschriften, Büchern, TV und Sonstigem (Veröffentlichungen) lassen den einen oder anderen Euro ins Haus rollen... Auch die einen oder anderen Postkarten tragen Bilder, die durch den Druck meines Fingers auf den Auslöser der Kamera entstanden sind. Des weiteren bin ich für die hiesige Lokalpresse tätig. Diese aquirieren mich, wenn es mal um das gewisse andere Foto gehen soll ;-). Meine Haupteinsatzgebiete für die Presse sind dabei Berichte von Festen und Veranstaltungen bei wenig Licht bzw. in der Nacht und hauptsächlich Feuerwerken.


Damals vs. Heute
Durch ein Zusammenspiel von wachsender Erfahrung (und vor allem Geduld!) und sich ständig erneuernder Technik wuchs auch die Qualität der Astrobilder an. Hier am Beispiel des Orionnebel, verdeutlicht anhand zweier Bilder, zwischen welchen 12 Jahre liegen!

Jahr 1997 (links): Minolta SRT 101 auf Kodak Ektar 1000 am R200SS Newton, f= 800 mm, t= 45 min.
Jahr 2009 (rechts): Canon EOS 5D Mark II mit 20 Zoll Cassegrain, f= 5000 mm, t= 240 min.



Meine derzeitige Fotoausrüstung:

Kameras:
Canon EOS 1D Mark IV, dSLR mit 16,1 Megapixeln (Sport-dSLR, vorzugsweise für meine journalistischen Tätigkeiten)
Canon EOS 5D Mark III, dSLR mit 22,1 Megapixeln (Studio-dSLR, vorzugsweise Astrofotografie)

Objektive:
Canon EF 15 mm f/2.8 Fisheye
Canon EF 24 mm f/1.4 USM L I
Canon EF 50 mm f/1.4 USM II
Canon EF 85 mm f/1.2 USM L II
Canon EF 200 mm f/2.8 USM L II
Canon EF 24 - 105 mm f/4 USM IS L
Canon EF 100 - 400 mm f/4.5 - f/5.6 USM IS L

Filter und Vorsätze:
Hama +4 dpt Nahlinse 58 mm, B+W +4dpt Nahlinse 77 mm, Hoya R-72 58 mm Infrarotfilter, Hama NX8 Graufilter 58 mm, Hama Weichzeichner, Cokin P840 Weichzeichner, diverse Farb- und Kontrastfilter für den astrofotografischen Einsatz.

So... das soll erst einmal genügen. Ich hoffe, das Lesen meines detaillierten Astrolebenslaufes hat etwas Spaß gemacht!



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