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Abholung und Montage des 50cm-Spiegelteleskopes Am frühen Morgen des 02.08.2003 (ein Samstag --> man hätte ausschlafen können) sammelte sich eine Gruppe von 5 tapferen Pionieren, um eine Geheimwaffe von einem Stützpunkt in der Nähe der tschechischen Grenze abzuholen. Mit zwei Dienstfahrzeugen trat diese Gruppe die 2 Stunden lange Reise nach Regensburg, W. Germany an. Nach einer reibungslosen Fahrt, lediglich unterbrochen durch eine Bäcker- und eine Pinkelpause kamen wir frohen Mutes bei Philip Keller, dem Erbauer der Waffe an. Nach einer etwa einstündigen Einweisung verluden wir dieses Objekt im Kampffahrzeug Typ A6 Avant und ein Teil der Delegation trat die Rückreise an. Dieser Teil bestand aus dem Inhaber des Kampffahrzeugs A6 Avant, H. Schneeweiß (Codename "Snow-white") und J. Hackmann, dem Autor dieser Webseite (Codename "kopfgeist"). Nach einer erneuten Fahrt ohne Zwischenfälle (von 307 Kelvin Hitze und dem Verzehr von "Prunus amygdalus amara"-Hörnchen abgesehen, wobei zu hoffen bleibt, dass bei keinem der vorzeitige Tod durch Cyanwasserstoffvergiftung eintritt) benötigten wir etwa weitere 7200 Sekunden, um das final destination zu erreichen: die Sternwarte Weikersheim. Der zweite Teil der Delegation, bestehend aus Lenker R. Nettling (Codename "Gray Star"), dem zweiten Chef R. Zierlein (Codename "Brezebäck") und Geldmogul H. Muhler (Codename "Dagobert"), traf etwa 20 Minuten nach uns ein. Das Objekt der Begierde wurde ausgeladen und sofort wurde Chefmechaniker N. Kemmer (Codename: "McGyver") auf den Karlsberg zitiert. Dieser erschien nach wenigen Femtosekunden und das grosse Basteln begann. Schwalbenschwanz hier, Flanschplatte da, Löcher bohren dort... noch am selben Abend wagten wir es, das ca. 80 kg schwere Gerät an die AD-7 Montierung zu flanschen, doch aus einem wichtigen Grund schraubten wir es wieder ab, denn es fehlten Gegengewichte, die auf die Schnelle nicht zu organisieren waren. Da war noch ein zweiter Grund, aber den kehren wir mal unter den Tisch... :-) Für diesen Samstag war mehr als genug getan und wir verabredeten uns für den kommenden Dienstag, denn bis dahin sollte alles Benötigte beschafft sein. Gesagt, getan. Es war 19 Uhr und bei imposanter Filmmusik (Time Machine) wurde erneut geschraubt, gedreht und weiss der Geier was. Auch Peter (Codename: "Ismiz") fand aus den Tiefen Würzburgs den Weg nach Weikersheim, um mitzuhelfen. Wieder verlief alles wie geplant und um 21 Uhr 20 war es dann endlich soweit: zu den Klängen von "Also sprach Zarathustra..." kam Chef H. Schneeweiß die Ehre zuteil, das "First Light" zu geniessen. Die Wunderwaffe war auf den Mond gerichtet und es war ein Wunder, dass das Mondlicht kein Loch in Hartmuts Kopf brannte. Aber es war wirklich ein erstaunlicher Anblick; Schärfe und Auflösung des neuen Teleskops einfach unvergleichlich!! Bei diesem Ambiente darf natürlich auch die Pizza nicht fehlen. Nach weiteren kleinen Basteleien und Beobachtungen und einem lautstarken "Mamma Mia" von unseren Pizzalieferanten, der den Anblick des Mondes genoss, neigte sich der ereignisreiche und gemütliche Abend dem Ende entgegen. Gegen 1 Uhr brachen auch wir die Zelte ab, nachdem wir beeindruckt Objekte wie M 13, M 27 oder M 57 betrachtet haben... Es machte einen Heidenspass, bei der wohl grössten Innovation der AVW eV. der letzten Jahre mit anzupacken. die Pioniere: H. Schneeweiß, R. Zierlein, H. Muhler, N. Kemmer, R. Nettling, P. Lippert und J. Hackmann. Ein paar Bilder dazu... |
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