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Meine Haupthobbies sind aber wie bereits erwähnt die Astronomie und die Fotografie bzw. in Kombination daraus die Astrofotografie. Zunächst möchte ich ein paar Worte verlieren, wie ich zur Fotografie kam...: Fotografie Den ersten Fotoapperat hielt ich als etwa 11-Jähriger in Händen. Das war so ein Instamatic-Teil mit Null Funktionen wie Zoom, Belichtungseintellung oder so etwas. Ein Wunder, dass das Ding überaupt einen Auslöser hatte... Mit dieser Kamera entstanden aber die einen oder anderen netten Urlaubsbilder. Als Hobbyfotografen konnte man mich damals aber noch lange nicht bezeichnen. Ich nahm nicht einmal an einer in meiner Schule angebotenen Foto-AG teil. Erst als ich Jahre später auf dem Speicher meiner Grosseltern eine alte Revue 400 SE Kleinbildkamera fand - im Vergleich zu dem Instamatic-Teil ein High-Tech-Gerät - wollte ich mich intensiver mit dem Thema "Lichtschreiben" auseinandersetzen. Mit dieser unternahm ich meine ersten bescheidenen Fotogehversuche. 1996 zur Klassenfahrt nach Ungarn nahm ich eine ausgeliehene KB-Pocketcam mit. Die Ergebnisse damit waren schon erheblich besser.
Dann gings weiter... Von solchen Erfolgen angespornt und durch Herrn Hammer, meinen ehemaligen Physiklehrer die Möglichkeit zum Zugang zur Weikersheimer Sternwarte erhalten, wurde ich immer neugieriger. Zusammen mit den neuen Möglichkeiten (dem Zugang zur Sternwarte Weikersheim), erweiterte sich mein Erfolg. Denn damit knipste ich nicht nur den nächtlichen Himmel sondern auch bewusst Bilder aus der Natur. Eine ganze Zeit lang besaß ich besagte Minolta SRT-101. Das Interesse an der Fotografie flaute jedoch langsam wieder ab, von weiteren Unternehmungen in der Astrofotografie abgesehen. Doch im Jahre 2003 sollte sich das ändern, als in diesem Jahr die Firma Canon ein nettes Spielzeug auf den markt warf: die Canon EOS 300D, eine digitale Spiegelreflexkamera zu irdischen Preisen! Dieses Teil kaufte ich mir natürlich, nachdem die Minolta in der e-Bucht verschleudert wurde. Und die Möglichkeit, eben gemachte Bilder sofort betrachten, bearbeiten und ausdrucken zu können, eröffnete mir einige neue Welten... Dies wandte ich natürlich auch auf die Astrofotografie an, siehe "Astrolaufbahn". Heute besitze ich eine Canon EOS 40D und EOS 20D. Meine Lieblingsmotive spielen sich im Bereich Natur- und Landschaftsfotografie ab. Tiere, Menschen und Gebäude sind vor mir aber auch nicht sicher. Und wenns sich im Sommer ergibt, fotografiere ich auch im Infraroten Licht... Als Nebentätigkeit zu meinem Hauptberuf Verwaltungsfachangestellter übe ich das Hobby Fotografie als Nebenerwerb aus. Veröffentlichungen in Zeitschriften, Fachzeitschriften, Büchern, TV und Sonstigem lassen den einen oder anderen Euro ins Haus rollen... :) Astronomie So... nun noch etwas zu meinem astronomischen "Werdegang"... Im Jahre 1991, etwa zu meinem 12. Lebensjahr fing ich an, mich für alles, was sich am Himmel über uns so abspielt zu interessieren. Es begann mit einem 90-Mark Teleskop von Tschibo als Weihnachtsgeschenk, mit dem ich den Mond und Jupiter anguggte. Nach einigen anfangs interessanten Beobachtungen landete dieses jedoch schnell in der Versenkung. Wie bei fast jedem Hobby verschwand das Interesse zeitweise auch an der Astronomie. Erst als ich 17 Jahre alt war, gab es einen erneuten Auslöser: Komet Hyakutake stand im Frühjahr 1996 am Himmel, den man mit bloßem Auge beobachten konnte. Auch das Interesse an der Theorie war geweckt. Bücher, Bilder und Ähnliches verschlang ich zum Thema Astronomie. Im Jahre 1996 legte ich mir auf Empfehlung meines damaligen Physiklehrers, Herrn Hammer, ein Siberia 4-Zoll-Newtonteleskop zu. An diesem habe ich noch heute Freude. Als ein Jahr später schon der nächste Komet an die Tür klopfte, war es ganz aus. Es war das Jahr 1997. Komet Hale-Bopp, einer der hellsten Kometen des 20. Jahrhunderts zog mich in seinen Bann. Wie schon oben erwähnt, wollte ich diesen auch fotografieren. Derselbe Herr Hammer - damals war er noch Vorsitzender der Astronomischen Vereingung Weikersheim eV. - der mir auch das Siberia-Teleskop empfahl, fragte mich, ob ich nicht Mitglied bei den Weikersheimer Astronomen werden möchte. Dies wurde ich dann auch und nach kurzer Zeit fragte er mich, ob ich gerne einen Schlüssel für die vereinseigene Volkssternwarte hätte. Dem stimmte ich selbstverständlich zu und so hatte ich ab Frühjahr 1998 Zugang zu der Weikersheimer Sternwarte. 1998 ist also das Jahr, in dem ich Zugang zur einzigen Sternwarte in etwa 50 km Umgebung erhielt. Diese besitzt zudem noch das grösste frei zugängliche Teleskop Süddeutschlands... Mit dem 30-cm-Teleskop der Sternwarte eröffneten sich natürlich weite Toren der Beobachtung. Doch ich wollte nicht nur visuell beobachten, das Beobachtete wollte ich auch fotografisch festhalten... Die Astrofotografie Vom Erfolg angespornt und mit den in der Sternwarte stehenden neuen Mitteln ausgerüstet, wollte ich mehr ausprobieren. So nahm ich diese Kamera und hielt sie einfach hinter das Okular des damals noch benutzten 30cm-Spiegels der Weikersheimer Sternwarte und wollte somit den Mond bei f= 5200 mm belichten. Auch das klappte ganz gut. Jedoch erst nach und nach wurde ich von meinen Vereinskollegen aufgeklärt, wie man denn "professionell" Astrobilder machte. Erst seitdem verwende ich T2-Adapter, Passstücke usw... Dann kam eine größere Anschaffung... Vereinskollege Norbert Kemmer verkaufte mir 1998 eine Minolta SLR, die ich bis zum Jahre 2003 auch treu genutzt habe. Mit dieser Kamera sind alle Analogaufnahmen entstanden. Als Film nutzte ich stets hochempfindliche Kleinbildfilme, meist den Kodak Ektar 1000, später Kodak Royal 1000 sowie nach dessen Abschaffung den Fujicolor 1600 ASA.
Nun bin ich also seit 1997 Mitglied bei der "Astronomischen Vereinigung Weikersheim eV." (AVW eV) und habe mich schnell eingefunden. Meine erste nächtliche Sternenführung machte ich nur wenig später, und das sollte nicht die einzige bleiben. Regelmässig zeige ich (mehr oder weniger) interessierten Besuchern das Geschehen sowohl am Tag- als auch am Nachthimmel. Des weiteren hielt ich bereits einige Vorträge vor nicht wenigen Zuhörern: September 2003, Monatsvortrag "Astronomische und physikalische Grössen - Ihre Erforschung und Entdeckung" Oktober 2004, Monatsvortrag "Vom Eisen zum Gold - Die Chemie des Himmels" September 2005, Monatsvortrag "Vom Photon zum Pixel - Die Entstehung von Astroaufnahmen" Januar 2006, Monatsvortrag "AVW Impressionen" - Die Vereinsgeschichte September 2006, Monatsvortrag "Die Welt im Infraroten" März 2007, Monatsvortrag "Die schwarze Sonne über dem Mittelmeer" - Eine Reise zur totalen Sonnenfinternis Mai 2008, Monatsvortrag "Von Regenbögen und Polarlichtern" - Atmosphärische Himmelserscheinungen |
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