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Die Sternwarte Weikersheim ist ein Gebäude auf dem Karlsberg bei Weikersheim und steht dort seit 1980. Sie besteht seit dem Jahre 2005 aus einem Unterbau, in dem sich ein Schulungs- bzw. Seminarraum befindet. Ein Vorbereitungs- sowie ein Abstellraum sind ebenfalls vorhanden. Ein Geschoss höher befindet sich die eigentliche Hauptbeobachtungsstätte, unsere "Sternwarte 1". Auf ihr ruht die "Masak-Dehner-Kuppel".
Diese Kuppel hat eine eigene Geschichte: sie wurde in den 1970ern vom Wachbacher Zimmermann Dehner erbaut. Nachdem dieser sich das Leben nahm, erwarb der frisch gegründete Weikersheimer Astronomenverein diese Kuppel.
Ursprünglich sollte die Sternwarte in Bad Mergentheim errichtet werden. Doch der damalige Kurdirektor Henn, den man darauf ansprach, wollte dies nicht. Bei den Weikersheimern dagegen stieß man auf offene Arme. So kam die Sternwarte damals also nach Weikersheim. Die sechs Meter im Durchmesser messende Kuppel wurde später von Siegfried Masak grundrestauriert.

Geographische Daten der Sternwarte: 49,488° N, 9,921° E, 335 m ü. NN.
Link in Google Maps zum Standort der Sternwarte: klick mich.

So sieht die Weikersheimer Sternwarte heute aus. Sie besteht aus einem Unterbau und zwei Kuppelgebäuden. Die große Kuppel (Sternwarte 1) hat sechs Meter Durchmesser und beherbergt unter anderem ein 20-Zoll-Cassegrain auf einer 10Micron GM4000-Montierung. Die kleinere Kuppel (Sternwarte 2) wurde von Baader Planetarium gefertigt und misst 3,2 Meter. In ihr ruht unter anderem ein 12-Zoll-Cassegrain auf einer AD-7-Montierung.
Im Mai 2005 wurde das seit 1980 stehende Kuppelgebäude abgebrochen und mit dem Bau einer neuen, größeren Sternwarte begonnen. Auf dem Bild links ist der aktuelle Stand im Juni 2007 zu sehen. Der Umbau ist nun komplett abgeschlossen. Die Teleskope sind einsatzbereit und der klare Himmel kann kommen...


Das ist das Herzstück der Weikersheimer Sternwarte, ein 20-Zoll-Cassegrain-Teleskop, das wir im August 2003 bekommen haben. Es wurde von Philip Keller angefertigt. Das Teleskop mit einem LOMO-Spiegel hat eine Brennweite von 5000 mm, mit dem man hervorragend Planeten, aber auch Deep-Sky-Objekte beobachten und fotografieren kann. Die Auflösung beträgt theoretische 0,2 Bogensekunden. Der 20-Zöller ruht auf einer GM4000-Montierung von 10Micron.


Optiken der Sternwarte:

Sternwarte 1:

  • 20"-Cassegrain-Teleskop mit LOMO-Spiegel mit 2"-Okularauszug
     20 Zoll Öffnung, 5000 mm Brennweite, f/10. Gittertubuskonstruktion. Auf 10Micron GM 4000 Montierung mit QCI Steuerung.
     2"-Okulare: 60 mm, 40 mm, 25 mm, 14 mm.
     (--> Nutzung für visuelle Beobachtung und Deep-Sky- und Planetenfotografie)
  • 8"-Maksutov-Newtonteleskop mit 2" Okularauszug
     20 cm Öffnung, 1200 mm Brennweite, f/6. Volltubuskonstruktion. Piggyback am 20-Zöller montiert.
  • 80 mm-Vixen-Refraktor NP-80L mit 5/4" Okularauszug
     8 cm Öffnung, 1200 mm Brennweite, f/15. Piggyback am 20-Zöller montiert.
     (--> dient als Leitrohr und für visuelle Beobachtung)

Sternwarte 2:
  • 12"-Cassegrain-Teleskop mit 2" Okularauszug
     30 cm Öffnung, 5200 mm Brennweite, f/17. Vollbuskonstruktion. Auf AD-7 Montierung mit FS/2 Steuerung.
     (--> Nutzung fü visuelle Beobachtung und als Leitrohr für Aufnahmen durch das 8")
  • 8"-Vixen-Newtonteleskop R200SS mit 2" Okularauszug
     20 cm Öffnung, 800 mm Brennweite, f/4. Volltubuskonstruktion. Piggyback auf dem 12-Zöller.
     (--> dient als Aufnahmeoptik für großflächige Deep-Sky-Objekte)
  • 80mm-Vixen-Refraktor 80M mit 5/4" Okularauszug
     8 cm Öffnung, 910 mm Brennweite, f/11. Piggyback am 12-Zöller montiert.
     (--> dient als Leitrohr und für visuelle Beobachtung)

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